Vektorgrafiken werden in Zeichenprogrammen wie Adobe Illustrator, Freehand oder CorelDraw erstellt. Vektorgrafiken können skaliert werden, ohne dabei einen Qualitätsverlust zu erleiden. In vielen Druckverfahren wird zur Druckvorbereitung ein Klischee erstellt. Hierfür muss im Vorwege ein „Film“ erstellt werden, der wiederum nur einwandfrei belichtet werden kann, wenn das Ausgangsmaterial einwandfrei ist, also z.B. keine ausgefransten Kanten hat (für das menschliche Auge kaum sichtbar).
Bei Bilddaten oder Pixeldaten wird jedem Bildpunkt ein Farbwert zugeordnet. Eine Skalierung ohne Qualitätsverluste ist nur möglich, wenn das Motiv verkleinert wird. Für die meisten Druckverfahren eignen sich Pixeldaten erst ab einer bestimmten Auflösung. Bilddaten für den Offsetdruck müssen z.B. mit einer Auflösung von 300 dpi vorliegen. Bilddaten werden in Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop erstellt.
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Eine Besonderheit sind Verläufe. Die Qualität eines Verlaufs hängt von dem Raster des Druckverfahrens ab. Ein Offsetdruck auf Papier hat zum Beispiel ein 64er , während im Siebdruck mit einem 24er Raster gedruckt wird. Je höher der Raster umso brillanter das Motiv.
TrueType - Schriften gibt es sowohl für Windows als auch für Macintosh. Eine Lösung bietet das OpenType - Format, welches plattform-übergreifend verwendet werden kann. In den meisten Bereichen bei der Werbemittelproduktion sollen die Daten nicht mehr verändert werden. Daher ist es am einfachsten die „Schriften in Pfade umzuwandeln“. Aus einem Text wird durch diese Umwandlung eine Vektorgrafik. Ist ein Text aber erstmal in Pfade umgewandelt kann er nicht mehr editiert werden (vorher also unbedingt speichern!)
In der Druckindustrie gibt es zwei gängige Farbsysteme, die Farben kommunizieren können, ohne auf die individuelle Farbwahrnehmung angewiesen zu sein. Zum einen den Pantone-Farbfächer, der von der amerikanischen Firma Pantone Inc. stammt und zum anderen den HKS-Farbefarbfächer, der von Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co. stammt.
Alle anderen Farbangaben, wie RGB (wird bei Bildschirmen, Handy, etc. verwendet) oder CMYK (wird im Printbereich z.B. im Offsetdruck verwendet) hängt die Farbwahrnehmung vielen verschiedenen Faktoren ab.


Ein Bild im RGB-Farbraum und ein Bild im CMYK-Farbraum wiedergegeben an dem Bildschirm, an dem Sie diese Webseite gerade anschauen unter den Lichteinflüssen, die aktuell bei Ihnen herrschen:

